Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Pfiffikus – Longieren

Da waren wir also wieder beim Pfiffikus-Training. Diesmal stand Longieren auf dem Programm, etwas, was ich noch nie gemacht habe. Die Felllose hat es – wie könnte es anders sein – natürlich mit meinem Vorgänger schon mal ausprobiert. Bilbo fand es aber wohl blöd, sodass das nicht vertieft wurde. Dann mal gucken, wie ich mich anstelle! Fast wären wir gar nicht gekommen, da ich morgens wieder ein bisschen gehumpelt habe. Da aber praktischerweise unsere Physiotante auch mit trainiert, konnte sie mal über mich drüber gucken…
Vom Humpeln war allerdings nichts mehr zu sehen, als wir am Treffpunkt ausgestiegen sind. Heute waren wir mal nicht die letzten und ich durfte dann alle begrüßen. Wir zogen auf eine große Wiese und dann stellte die Oberfelllose zwei kleine Kreise aus Hütchen auf – interessant! Normalerweise nimmt man wohl eher Heringe und Flatterband… Heringe? Die Felllosen sind schon echt komisch! Aber sie haben recht: ICH würde da einen großen Bogen drum machen, denn Fisch ist nicht so meins – außer Thunfisch und Lachs natürlich! Ansonsten taugt der höchstens mal zum Wälzen!!! 😉
Währendessen liefen wir wieder kreuz und quer zum Aufwärmen und machten das 10-Leckerchen-Spiel. Kein Problem, brav zu sitzen und zu warten, während die Felllose das Zählen bis 10 übt! 🙂
Ich sollte mich außerhalb des Hütchenkreises hinsetzen und die Felllose sollte sich reinstellen. Dabei sollten wir uns angucken. Dann sollte die Felllose mir mit dem rechten oder linken Arm die Richtung zeigen und mich mit einem Kommando „Lauf!“ losschicken. Keine Ahnung, was das Gefuchtel und das Kommando sollten. Ich bleib erst mal sitzen. Die Felllose nimmt dann den anderen ausgestreckten Arm mit Leckerchen in der Hand und „zieht“ mich ein paar Hütchen weit, wo ich mich wieder hinsetzen soll. Das funktioniert sehr schleppend bei mir. Hat keinen Pepp – laaaangweilig, da muss ich Bilbo echt zustimmen!!! 🙂

Um ein bisschen mehr Tempo reinzukriegen, versuchen wir es mit dem Futterbeutel. Das einzige, was wir da erreichen ist ein Konzert meinerseits:

Loooooooos!!! Wirf ihn! Wirf ihn!!! Wiiiiiiiiiiiiiiirfffffff…

Nachdem ich der Felllosen das erklärt hatte und sie tatsächlich meine Idee aufgegriffen und das Bellen als appenzellergegeben hingenommen hat, klappte es schon flotter und es sah auch so aus, als hätte ich tatsächlich ein bisschen Spaß dran, am Ende dem geworfenen Futterbeutel hinterherzuspringen. Allerdings gestaltetet es sich da widerum schwierig den Grad der Erregung im Zaum zu halten… – Appi halt! 😀

Zwischendurch war immer mal Pause und die Beaglechen waren dran. Opa Floyd und Miley haben es mir super vorgemacht, allerdings nur, bis der Boden mit Leckerchen kontaminiert war und man sich eher denen widmen musste… 😀 Zur Abwechslung haben wir noch ein bisschen Target-Training mit Platzdeckchen gemacht. Aber da bin ich ja stur. Wenn ich nicht auf das Plastikteil treten möchte, dann möchte ich das nicht! ICH möchte das lieber aufheben! Das kann ich nämlich und das wird doch sonst immer belohnt… 😉

Zum Schluss gab es noch einen großen Kreis aus den Hütchen und mit der rennenden Felllosen, habe ich es tatsächlich 1x rum geschafft, ohne die Hütchen umzusäbeln! Das war die Felllose!!! 😀

Danach waren wir alle ziemlich müde und es ging zum Auto zurück. Bevor ich eingestiegen bin, kam ich noch in den Genuss von einer Nackenmassage, wie sich das für einen Sportler nach getaner Arbeit gehört! 😉 Blöd ist nur, dass ich auch wieder das Geschirr verordnet bekam, um den Nacken zu schonen. Manno….. Dabei ziehe ich doch gar nicht so arg an der Leine oder springe gar ein!

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