Lapadu
Wir haben heute die Mantrail-Saison bei Souldogs-Duisburg eröffnet – direkt mit einem Highlight: dem Lapadu im Dunkeln. Ich war voll motiviert, denn wir hatten jetzt wieder eine längere Pause, es war dunkel, sternenklar und dementsprechend frisch – also genau mein Wetter! 😍 Während ich gern auf ein Mäntelchen verzichtet habe, hatte die Felllose so viel an, dass sie kaum hinterher kam, denn ich habe richtig Gas gegeben! 🤣 Beim ersten Trail war schließlich der Felllose abhanden gekommen, der heute mal mit war! Das kann so ein Hütehund nur schwer ertragen: wenn man zusammen losgeht, hat man gefälligst auch zusammen zu bleiben!!! 😏 Aber ist ja alles gut gegangen und ich habe ihn schnell gefunden. Beim 2. Trail habe ich etwas rumgeeiert und doch mal „geguckt“, aber war ja dunkel, also doch lieber die Nase nutzen. Außerdem hatte ich in der Ecke schon mal einen Trail und an den konnte ich mich erinnern – versuchen kann man es ja mal, ob man das nicht evtl. nutzen kann! 🤭 Beim 3. Trail war dann schon ein bisschen die Luft raus, aber ich war trotzdem noch zügig unterwegs. Der Felllose fragte zwischendurch, warum ein nachfolgender Hund erst mal nicht bis zu Runner gehen wollte… Tja, da waren wohl wir dran Schuld, wie sich später rausstellte 🫣: ich hatte wieder meine Tischmanieren bei der Thunfischbelohnung komplett über Bord geworfen und somit lagen da wohl noch Reste… Sorry noch mal! Die Felllose meint, sie würde demnächst weit weg, außerhalb der Einflugschneise belohnen. 🙂 Eigentlich dachten wir, der Lapadu wäre mehr beleuchtet, aber das ist er wohl nur noch am Wochenende. Ein paar usselige Handy-Fotos hat die Felllose trotzdem gemacht.
Da bin ich sogar mit drauf! 🤣

Es wurde in der Nähe der alten Emscher sogar ein bisschen nebelig.



Hochseilgarten Regattabahn
Das Wetter sah nicht wirklich erquicklich aus, aber da es nicht kalt war, dachte die Felllose, dass wir es wagen! Sie hat noch schnell zwei Regenmäntel von Bilbo aus einer Kiste vom Speicher geholt und in ihren Mantrail-Rucksack gestopft… Ich war nicht sehr begeistert zu früher Stunde schon aufzubrechen, aber die holde Weiblichkeit hatte beschlossen gleich mehrfach läufig zu werden und somit blieb uns nur die erste Gruppe beim Mantrailen bei Souldogs-Duisburg – mitten in der Nacht, um 9:30 Uhr.🥱 Nicht meine Uhrzeit, aber ansonsten hätten wir gar nicht losziehen brauchen, denn dann wäre ich zu gar nichts mehr zu gebrauchen gewesen. Die Gerüche am Wegesrand sind gerade schon Herausforderung genug…
Kaum saßen wir im Auto, fing es an zu regnen. Sicherheitshalber durfte ich dann neben dem verhassten Geschirr auch noch ein riesiges, neon-oranges Zelt mit mir rumtragen. Das Regenmantel-Zelt war bei Bilbo schon etwas reichnlich, aber ich bin drin ersoffen.😎 Gut, dass mein Posthörnchen es zumindest auf dem Rücken fixiert hat! Die Felllosen hatten ihren Spaß an mir 🤪 und ICH war dem Wettergott mehr als dankbar, das Teil nach kurzer Zeit loszuwerden, denn es wurde und blieb trocken! Man muss auch mal Glück haben!
Nachdem die Kleiderordnung dann geklärt war, konnten wir loslegen. Wir haben uns beim Hochseilgarten an der Regattabahn in Duisburg getroffen. Das Gelände scheint gern für Gassirunden genutzt zu werden, aber in den Bäumen turnte gerade niemand rum – Winterpause. Dafür war die Hundedichte relativ hoch, was noch eine zusätzliche Schwierigkeit bei meinem ersten Trail darstellte: folge ich der Spur oder tu‘ ich nur so und geh mal „Hallo“ sagen? 🤭 Gehören die Hunde da hinten vielleicht zu uns und der Runner versteckt sich hinter dem Baum? 🤔
Auf dem Weg der Bewegung wurde man manchmal arg ausgebremst! 🤣

Vor uns lief ein riesiger Schäferhund frei – in Zeitlupe und ich war recht flott unterwegs. Der drehte sich auch immer wieder zu uns um und blieb stehen, um zu warten. Der zugehörige Felllose schlenderte weiter und blieb weder stehen, um uns vorbei zu lassen, noch gab er mal etwas Gas. Eine Kreuzung hatte mich kurz überlegen lassen, was ihnen einen minimalen Vorsprung verschaffte, aber dann schlossen wir direkt wieder auf und die Felllose musste mich bremsen, was ihr gar nicht gefiel. Natürlich krochen sie dann auch im Schneckentempo auf einem Trampelpfad weiter, den ich auch nehmen wollte… Es kam das Kommando „Pause!“, aber ich war doch ziemlich im Suchmodus und so wollte die Felllose mich nicht lange in der Pause lassen, um mich nicht zu frustrieren. Nachher hätte ich mich wieder Rüdendingen gewidmet und sie hätte den Runner selbst suchen müssen! Da der immer näher kam, wollte ich immer schneller werden. Schließlich blieb der Schäfi-Felllose noch auf Runnerhöhe stehen, um ein Quätschchen zu halten. Die Versteckperson hat ihn dann aber schnell verscheucht. Die Felllose hörte ihn nur „Der daaaaa?“ fragen, als ob wir zu dusselig für solche Aufgaben wären… 🙄 Pfffff! Nicht nur ein Schäfertier kann arbeiten! Die Felllose war jedenfalls seeeehr zufrieden mit mir und ich inhalierte meine gerechte Thunfisch-Belohnung – diesmal außerhalb der Einflugschneise! 😁
Bei unserem 2. Trail war nicht mehr viel los.

Der geteilte Hund! 😂

Heute scheint der Tag der Kreuzungen gewesen zu sein!

Schön ausarbeiten… – bis die gemeinen Vögel alle weg sind und ich freie Bahn habe! 😇


Da geht’s lang!

Während ich sonst schon mal beim 3. Trail ziemlich platt bin, habe ich heute noch mal richtig Gas gegeben!
Schon wieder Kreuzungen…

Da oben klettern sonst die Felllosen lang und ich kann hier unten Gas geben.

Wir waren dann noch zum Schluss die Runner und da die Felllose sich am Parkplatz verstecken sollte, konnte ich es mir schon mal im Auto gemütlich machen. Die Felllose hat sich gefreut, wie motiviert ich wieder unterwegs war. Sie hatte befürchtet, dass ich mich mehr für andere Gerüche 😍 interessiere…
Ruhrpark
… oder: vom Winde verweht! Es fing harmlos an, aber dann wurde uns einiges abverlangt, denn es wurde richtig stürmisch! 💨
Wir habe uns im Ruhrpark getroffen – Heimspiel für uns, denn das ist quasi um die Ecke. Allerdings waren wir lange nicht mehr dort und die Felllose war überrascht, dass der Sportplatz inzwischen freies Feld war und tatsächlich eine neue Fahrspur für schweres Gerät am Deich entstanden war. Beim letzten Hochwasser der Ruhr, kamen die Rettungskräfte kaum bis zum maroden Deich, um dort Sand etc. abzuladen. Es mussten leider auch ziemlich viele Bäume dran glauben. Allerdings ist der Tümpel nicht mehr eingezäunt und man könnte sich auch dort mal erfrischen, muss allerdings aufpassen, denn dort liegt viel Totholz. Es standen noch einige Bauzäune herum, so dass wir nicht die eigentlich geplanten Strecken laufen konnten.
Als wir anfingen war es zwar ein bisschen windig, aber das brachte uns nicht wirklich aus dem Tritt. Mich sowieso nicht, denn ich war erst mal im Versteck. Bitte beachtet: ich kann mit Geschirr sitzen! Ich finde, das allein war schon eine Portion Thunfisch wert!🤭

Dann ging es auch für mich los und es wurde immer windiger, was besonders an den Weg-Kreuzungen volle Konzentration verlangte.
Hmmm!? Die Richtung irgendwie, aber den Weg ist das Opfer nicht gegangen???

Können wir hier nicht quer durch? Das Opfer sitzt da hinten irgendwo! – Ich sollte sogar Recht behalten!

Na gut – bleiben wir auf den Wegen!

Bevor ich fündig wurde, hat mich der Wind noch auf die falsche Fährte geführt und ich habe auf relativ freiem Feld am Deich eine Ehrenrunde gedreht.

Hauptsache es gab Thunfisch! Die Felllose ist extra noch von der Einflugschneise weggegangen beim Belohnen… Sie sagt, meine nicht vorhandenen Tischmanieren lenken womöglich sonst die anderen ab, wenn alles mit Thunfisch kontaminiert ist.🫣 Er ist einfach soooooo lecker!!! 🤪
Gib schon her!



Bei meinem 2. Trail war es dann richtig, richtig schwierig. Der Wind war jetzt echt heftig und es ging über freies Feld, dazu noch berab und bergauf…

Nachdem ich zwei Weggabelungen gut gemeistert hatte, stand ich an einem kleinen Abhang zur Wiese runter. Ging es wirklich da runter? Da musste ich erst ein bisschen in mich gehen, entschied mich aber für die Wiese und habe auch die richtige Richtung erwischt.


Da habe ich mich dann ein bisschen vertüddelt, aber schließlich doch noch den richtigen Riecher den Hügel rauf!

Danach war ich schon ziemlich platt, weil es einfach mega anstrengend war. Beim 3. Trail merkte man es mir an. Ich war wesentlich interessierter an anderen Gerüchen, es stockte öfter und mir hing die Zunge aus dem Hals…


Dann nahm ich den Abzweig zum Auto, war ja jetzt nicht falsch, denn schließlich waren wir von da gekommen, aber wenn man müde ist, kann man ja schon mal alte und frische Spur durcheinander bringen… 🙄
Also zurück marsch, marsch…

Auch das letzte Opfer wurde noch gefunden…
Wie jetzt – „sitz“!? Ich kann doch im Geschirr nicht sitzen… 🤣

Dann fiel ich zu Hause in den wohlverdienten Tiefschlaf, der allerdings durch klappernde Rolladen und pfeifenden Wind immer wieder unterbrochen wurde. Wenigstens sind wir nicht nass geworden. Das war heute echt schwierig, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben! 😊
Duisburger Wald
Diesmal war herrliches Wetter: die Sonne schien und es war trotzdem noch frisch! So mag ich es, denn ich habe mir heute mein „🚀abzeichen“ erworben!🤣 Vielleicht lag meine Schnelligkeit aber auch daran, dass wir in unserem Hauswald unterwegs waren, wo ich mich auskenne und bestimmt JEDEN Baum schon mal persönlich markiert habe!😆
Getroffen haben wir uns auf dem Uni-Parkplatz. Von dort aus ging es auch los. Wir waren die ersten Versteckpersonen und liefen erst mal Richtung Brücke, die über eine Bahnlinie und die vielbefahrene A3 führt. Da versteht man oft sein eigenes Wort nicht, so laut ist das. Die ehemalige Fußgängerbrücke vom Zoo, die jetzt eine normale Fußgängerbrücke ist, die vibriert manchmal sogar, wenn man drüber läuft. Die hier ist zum Glück stabiler, denn das ist schon ein bisschen spooky. Aber ich kenne das ja und somit war die Überquerung kein Probblem.
Auf der anderen Seite bogen wir ab in den Reitweg, in dem die Felllose in den mindestens 40 Jahren, wo sie hier rumläuft, noch nie ein Pferd getroffen hat. Dann ging es ein Stück in den Wald rein und die Felllose hockte sich hinter einen Baum und Ilex, sodass sie nicht sofort zu sehen war. Ich hab auch nix verraten und hab‘ die Klappe gehalten – naja, meistens zumindest, denn Warten ist echt nicht meine Paradedisziplin! 😎
Dann hatte ich meinen ersten Trail. Es ging weiter den Reitweg lang – also eigentlich immer geradeaus.
Ich bin zwar recht flott unterwegs, bleibe aber immer mal wieder stehen und drifte etwas in den Wald ab. Es ist ein bisschen windig und der wirbelt wohl die Moleküle durch die Gegend. Natürlich suche ich wieder mit hoher Nase… und den Augen 😏. Als ich Tabea sehe, denke ich tatsächlich erst, wir wären schon da… Die Felllose meint, dass käme dadurch, dass ich wieder nicht richtig an der Tüte gerochen hätte… 🙃
Wir sind da! – Nee! 🙄 Weiter…

Na gut! Aber durch das Gestrüpp geh ich nicht!

Wir kommen zu einer Kreuzung, wo sich gerade auch noch viele Felllose tummeln. Sie haben sogar einen Bollerwagen mit Esswaren dabei – seeeehr interessant! 😁

Da muss ich all meine grauen Zellen zusammennehmen, um die Kreuzung auszuarbeiten und direkt nach der Kreuzung den Abzweig in den Reitweg nicht zu verpassen, denn die interessanten Felllosen gehen einfach geradeaus weiter… Ich schwenke ab und dann folgt sofort wieder ein Abzweig in einen Trampelpfad, wo nach ein paar Metern unser Opfer wartet.

Puh! Ich war ganz schön flott unterwegs und es war auch eine ganz schön lange Strecke, so dass ich mir meine Stärkung aus Thunfisch redlich verdient habe. Wir gehen zwar aus der Einflugschneise, aber wohl nicht weit genug.🫣 Da ich immer noch nicht gesittet meine Belohnung fressen kann, bleiben wohl ein paar Krümel übrig und so fand eine Mitstreiterin wohl die Krümel, ignorierte aber erst die Versteckperson. Ä-hem, tja… 😳 Wir versuchen dran zu denken, nur noch HINTER dem Opfer zu belohnen – versprochen!!!
Die Zeit des Wartens auf den nächsten Trail vertreiben wir uns mit ein bisschen Kneipen in den Pfützen der Umgebung und einen Bach suchen wir auch auf. Unser nächster Trail fängt ganz schön haarig an: wir müssen ein Stück auf dem alten zurück und dann weiter der frischen Spur folgen, denn die läuft parallel zur alten. Ich bin richtig gut drauf und die Felllose fliegt quasi hinter mir her – Leine voll auf Zug. Allerdings erweist sie sich eher als Anker, denn mit Rennen bergauf hat sie es anscheinend nicht so! 😂
Ausgebremst…


Ich schwenke in den Wald, aber die Felllose will nicht hinterher. Sie möchte nicht die Abkürzung querfeldein nehmen und lieber auf dem Weg bleiben.
Jetzt bin ich schon ganz schön fertig und habe Schwierigkeiten im dritten Trail in den Suchmodus zu kommen. Leute sitzen auf der Bank, Hund und Kinder kommen uns entgegen – es ist ganz schön was los heute im Wald. Da wird die Leine auch mal eingekürzt, um niemanden zu belästigen. Dann steht auch noch ein Team als Verleitung an einer Kreuzung vor der Brücke. Das hat mich echt kurz völlig raus gebracht!
Schließlich entscheide ich mich für die Überquerung der Brücke…


…möchte dann aber immer die Böschung runter, wo die Felllose sich wieder sperrt. Das Opfer habe ich in der Nase, aber ich soll den Weg nehmen, den es auch gegangen ist!
Da geht’s rum Richtung Uni-Parkplatz!

Neben meiner zeitweise raketenartigen Geschwindigkeit, gab es noch ein Novum heute: ich konnte mich im Geschirr hinsetzen – sogar mit Beweisfoto! 🤣

Man, war ich fertig, dass ich glatt vergessen habe, dass ich das doch im Geschirr gar nicht mache – egal, ob es Thunfisch gibt oder nicht. 🤭 Den Nachmittag habe ich komplett verpennt!
Fotos: Tabea Furche
Uhlenhorst
Es ist über Nacht Sommer geworden! Daher trailen wir heute im Wald – im Uhlenhorst. Da ist es noch angenehm und ein leichter Wind geht. Leider waren die Felllosen zu dusselig Fotos zu machen und so muss es mal meine Erinnerung tun! 🤯 Wegen der Wärme waren die Trails nicht sehr lang. Es geht in dem Waldstück ja auch noch bergauf, bergab.🤭 Erst mal hieß es warten, denn ich war als letzter an der Reihe. Bis dahin hatte ich mich schon so verausgabt, dass die Felllose dachte: das mag ja was werden…
Und so fing es auch an: sehr trödelig und langsam auf den ersten Metern. Aber dann ging die Nase hoch – noch höher als sonst schon, denn ich suche ja grundsätzlich nicht mit der Nase auf dem Boden, es sei denn, es sind wohlriechende Damen unterwegs – und ich wurde schneller. Außerdem wollte ich schon in den Wald abdriften und hab die Felllose neben dem Weg über Stock und Stein gezerrt.
Wie man auf dem Bildchen sehen kann, wollte ich da schon quer durch den Wald abkürzen, denn ich hatte den Geruch ja in der Nase. Aber die langweilige Felllose bestand auf der Spur und wollte sich nicht durch das Unterholz schlagen. 🫢 Jedenfalls war ich hochmotiviert und flott unterwegs, nahm die Abzweigungen ohne große Pobleme, wäre dann aber fast über das Ziel hinausgeschossen, da ich in der Ferne schon die anderen gesehen habe. Statt der Augen habe ich dann aber doch die Nase benutzt und nach einer Vollbremsung am Berg, rasant gewendet, um das gut versteckte Opfer im Wald neben dem Weg anzuzeigen! Da wir die letzten in der Runde waren, konnte ich meine Thunfischbelohnung an Ort und Stelle verputzen. War egal, ob was daneben ging! 😁
Trail 1

Nachdem ich mich in dem Modderpfuhl, der sogar eingezeichnet ist, kurz erfrischt hatte, waren wir die Opfer und ich hatte erst mal Pause. Da hatte ich aber gar keine Lust zu.
Der 2. Trail sah eigentlich nicht schwierig aus, denn es ging meist bergauf, geradeaus. Wieder habe ich recht trödelig begonnen. Ich musste ein Stück auf der Spur zurück und es zog mich immer nach links in den Wald, von wo das jetzige Opfer gekommen war, als wir Opfer waren. An der Kreuzung habe ich dann etwas länger gebraucht, aber eigentlich hatte ich nur gehofft, dass wir nicht den steilen Weg rauf mussten. 🫣 Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so war ich mir am Ende sicher, dass es da lang ging. Ich wurde schneller, dass die Felllose stöhnte „ausgerechnet am Berg“ und ließ mich auch nicht von einem grantelnden Hund am Wegesrand aus der Ruhe bringen. Ich wurde sogar noch schneller, aber mit dem Anker hintendran, kam ich nicht wirklich voran.
An der nächsten Kreuzung hatte ich dann meine eigenen Vorstellungen und die durfte ich auch ausleben. Bei der Wärme steigen die Geruchspartikel nach oben und der Wind trieb sie mir auch noch zu, sodass ich von der eigentlichen Spur abwich und die Felllose gnadenlos über diverses Geäst durch den Wald hinter mir her zerrte – natürlich in entsprechender Geschwindigkeit… 🤣 Von wegen lahme Schnecke bei dem Wetter! Meine Thunfischbelohnung nahm ich dann in gewohnter Manier abseits zu mir! 🙃
Trail 2

Beim 3. Trail war ich dann tatsächlich gemütlich unterwegs. Er überschnitt sich ein Stück mit dem ersten und führte zum Parkplatz zurück. Auf dem Parkplatz warteten unsere Mitstreiter und so hatte ich erst mal die im Visier, merkte aber recht schnell, dass sie nicht mein Ziel waren und orientierte mich um, zu unserer Blechbüchse, wo doch tatsächlich Menschen hinter standen. Ich pickte mir die richtige raus und schon gab es die letzte Thunfischbelohnung!
Trail 3

Jetzt war ich aber doch ziemlich müde! Nach der getanen Arbeit durfte ich das auch sein. Spaß hatte ich auf jeden Fall!
Kaiserberg
Diesmal haben wir es wieder nicht weit zum Mantrailen bei Souldogs Duisburg, denn wir treffen uns am Kaiserberg. Allerdings gestaltet sich die Parkplatzsuche ein bisschen schwierig, weil der Kaiserberg direkt neben dem Duisburger Zoo liegt und kostenlose Parkplätze da sehr begehrt sind. Da wir aber relativ früh dran sind, klappt das noch und so können wir loslegen. Unsere Gruppe ist heute nur zu dritt, aber das finde ich gar nicht schlimm, denn dann muss man nicht so lange warten. 😎
Wir sind als erstes die Opfer und gehen ins Versteck. Da haben es meine Mitstreiter aber gar nicht leicht, denn es geht erst mal bei der Ampel über eine vierspurige Straße, wo in der Mitte auch noch die Straßenbahn fährt und direkt die Zoo-Haltestelle ist. Das dauert vielleicht, bis die Ampel auf „grün“ springt. Danach laufen wir neben dem Zoogelände. Da wohnt jemand, der ganz schön nach Raubtier gerochen hat. Den hatte ich auch im Versteck noch in der Nase und selbst die geruchsblinde Felllose hat ihn gerochen. Dann fing auch noch ein montstermäßig, großer – der muss mindestens dinosauriergröße gehabt haben von der Lautstärke her – Vogel an zu kreischen – ich hab es ja nicht so mit den Gefiederten…😳 Jedenfalls wurden wir gerettet, bevor er gefährlich wurde und ich war dann direkt als erster dran beim nächsten Trail.
Wie gewohnt fing ich ziemlich lahm an, aber das steigerte sich ziemlich schnell. Den ersten Abzweig nahm ich ohne zu zögern und dann ging es über Stock und Stein.

Nicht trödeln, da hinten…

Wieder fragte sich die Felllose, warum ich ausgerechnet bergauf immer rennen muss!? 😏 Mach‘ ich nur, um sie zu ärgern – und weil ich’s kann! 😂

An der Friedhofsmauer musste ich erst mal eruieren, in welche Richtung es weiter geht. Der Wind hat es mir nicht so einfach gemacht, aber schließlich entschied ich mich für die andere Richtung!

Ich hab’s eilig, wartet doch der Thunfisch am Ende!

Hier wollte ich dann durch die Büsche, aber die Felllose war da nicht so für zu begeistern und zwang mich außenrum!

Da saß das Opfer tatsächlich hinter dem Busch und ich bekam meinen ersten wiiiiinzigen Happen Thunfisch – was für den hohlen Zahn! 🙄
Während der Pause erkundeten wir die nähere Umgebung. Auf den Ehrenfriedhof dürfen wir ja nicht mit und so gibt es nur ein Foto von draußen. Ich fand es da aber auch interessant!

Auch der 2. Trail begann trödelig und ging erst mal bergrunter…

Wir bogen ab zu mehreren Teichen, wo ich aber keine Zeit hatte, ein Bad zu nehmen.



Ehrlich gesagt, sahen die auch nicht sehr einladend aus und die Felllose war froh, dass ich keinen Ausflug unternehmen wollte. Ich konzentrierte mich darauf, den richtigen, recht versteckten Weg zu finden und wäre auch hier gern wieder durch die Büsche gegangen. Aber die Devise hieß: Wir finden einen Weg, mit dem wir beide glücklich werden. Also ging es doch über die Treppen, wobei ich nicht weiß, ob die Felllose damit glücklicher war, 4 Stufen auf einmal zu nehmen, da ich dann doch wieder Tempo zugelegt hatte. 😁

Am Ende war das Opfer dann schnell gefunden und es gab den 2. Happen Thunfisch!
Zacki! Zacki! – Sag ich jetzt auch mal! Her mit der Dose!

Da ich der letzte war, konnte der Thunfisch auch wieder in alle Richtungen fliegen! 🤣

Dann opferte sich die Trainerin Tabea selbst. Die Wartezeit überbrückten wir mit einem Ausflug zu den Teichen. Aber die Felllose nahm mir sogar das Spieli ab, damit es nicht „aus Versehen“ in die moddrigen Teiche fiel! Als ob ich jemals solche Gedanken hätte! Das passiert einfach… – einmal nicht aufgepasst und – schwups – schon schwimmt es! 🤭
Och! Nu‘ wirf doch mal!

Im Leben nicht! Das Spieli bleibt in der Tasche!
Mannooooo…

Da Tabea im Versteck hockte, sind die Fotos zum letzten Trail sparsam. Ich war eigentlich schon ziemlich durch, aber habe mich trotzdem wirklich klasse geschlagen und mich noch mal richtig konzentriert! Es ging um Kurven, den Abzweig zu einer Treppe hatte ich auch schnell gefunden und so standen wir auf dem Bürgersteig an der anfangs erwähnten großen Straße. Was nun? Es roch an der Ampel so, als ob man da rüber musste. – Aber es trieben auch noch Geruchspartikel in Richtung nächster Ampel, wo wir auf dem Hinweg rüber gegangen sind, zu uns herüber. Zu allem Überfluss hatte die Ampel auch noch rot, sodass ich mich nicht schnell entscheiden konnte, sondern noch warten musste, während der Geruch mich aus unterschiedlichen Richtungen bombadiert hat. Als ich dann die Möglichkeit hatte, habe ich den Übergang über die Straße gewählt und mich auf der anderen Seite für einen Trampelpfad entgegen der vorherigen Laufrichtung entschieden, den die Felllose nicht mal sofort gesehen hat.
Ich glaube, hier kann man sehen, dass ich wirklich Freude an meiner Arbeit habe!
Ich seh Dich!!!


Nach der 3. Portion Thunfisch, ging es dann zum Auto. Jetzt war ich wirklich müde und habe erst mal Siesta gehalten!
Fotos: Tabea Furche
PS: Ich habe der Felllosen dann mal Bescheid gesagt, dass sie das nächste Mal vielleicht nicht so eine Leuchtjacke anziehen soll. Da braucht es keinen Hund, um sie zu finden! 😂




