Wir waren unter der Rubrik „Mantrailen an besonderen Orten“ der Hundeschule Souldogs Duisburg auf Zeche Zollverein unterwegs. Die Zeche feiert dieses Jahr 25 Jahre Weltkulturerbe und ist echt beeindruckend. Die Felllose hat auch mal eine Führung mitgemacht – spannend und sehr zu empfehlen.
Aber diesmal haben wir uns bei schönstem Sonnenschein auf dem Parkplatz A2 getroffen, um ein Stück des Areals beim Trailen zu erkunden. Ich kann mich dunkel erinnern, dass ich hier schon mal war, aber in einer anderen Ecke des Geländes. Wir vertreiben uns die Zeit zu unserem ersten „Einsatz“ mit ein bisschen Fotoshooting.
Eroberung der Zeche 😉

Da geht’s zur Kokerei

Noch mal kurz ausruhen, bevor es los geht

Der erste Trail war recht lang, ging an spielenden Kindern und einer anderen großen Hundegruppe vorbei, was mich aber gar nicht aus dem Konzept gebracht hat. Die Abzweigungen habe ich recht sicher genommen, dann ging es ein paar Treppen runter und zu einem weiteren Parkplatz, an diesen Gebilden vorbei.

Die Felllose hat gar nicht richtig schauen können, was das überhaupt war.

Nach dem Durchgang mussten wir bergauf Richtung Straße und ich war mir sicher, dass ich ein tolles Versteck für das Opfer gefunden hatte, aber es ging tatsächlich noch weiter. An der Stelle waren wir wohl alle dieser Meinung 🤭, aber der Wind hat uns auf die falsche Fährte gelockt, denn die Geruchspartikel vom Opfer wehten quer über die Straße hier rüber. Gut, dass wir die letzten in dieser Runde waren, denn in meiner unendlichen Gier 🤤, schlug ich der Felllosen die geöffnete Belohnungsdose mit Thunfisch aus der Hand, so dass er in alle Richtungen flog.🫣 Kann ja mal passieren…
Nach einer kurzen Pause, die die Felllose wieder für ein Foto, diesmal der alten Kokerei, nutzte…

… machten wir uns wieder auf den Weg.
Das Gelände war sehr vielseitig – enge Wege, viele Abzweigmöglichkeiten, große offene Flächen oder geschlossene, wie ein Parkhaus, verschiedene Untergründe, mal mehr, mal weniger Betrieb und der Wind machten die Trails recht anspruchsvoll.


Die Felllose meint, hier müssen wir unbedingt mal wiederkommen und ein Fotoshooting machen!

Juchee! Gefunden! – Die Thunfischparty fand dann abseits statt, damit wir niemanden dazu verleiten Thunfisch statt Opfer zu suchen! 🤣

Warten, dass es weitergeht…


Dann sind wir die Opfer und natürlich vertreibt sich die Felllose die Wartezeit mit Knipsen.


Es wird immer wärmer und ich lege mich sogar zwischendurch mal hin, um neue Kräfte für meinen dritten und letzten Trail zu sammeln. Die Felllose hat Zweifel, dass ich da wirklich noch motiviert bin, aber nach anfänglichem Trödelgang, mache ich mich konzentriert ans Werk. Ich lasse mich nicht von den Ziegen ablenken, die hier wohnen…

…wobei ich mich mal schnell am Gitter schubbern musste, denn ich wollte auch mal so gut riechen! 😂
Na gut, ich bin nicht mehr ganz so flott unterwegs – aber konzentriert!

Gemeinerweise standen dann noch Verleitpersonen am Wegesrand, die mich forderten…

… und der Wind wehte noch Geruchpartikel von unserem vorherigen Standort rüber, was ich auch erst abchecken musste. Das war für einen 3. Trail noch mal echt eine Herausforderung, besonders, wo ich doch schon recht müde war!



Dann habe ich noch mal so richtig Gas gegeben, dass die faule Felllose die Leine fallen gelassen hat, weil sie keine Lust hatte zum Opfer mitzurennen.
Tschakka! Gefunden… – her mit dem Thunfisch.

Noch ein letztes Foto…

Wir hatten wieder sehr viel Spaß und selbst mit meinem Handicap, konnte ich die Trails alle super bewältigen und war hinterher auch nicht müder, als alle anderen Mitstreiter. 😄 Gemütlich sind wir alle zusammen wieder zum Parkplatz zurück gelaufen und hatten damit sogar noch einen kurzen Social Walk zum Auto 🤭, wo sich alle vorbildlich benommen haben!
Fotos: Tabea Furche und unsere eigenen




