Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Würstel-Fährte

Hin und wieder machen wir auch noch etwas im Rahmen des Pfiffikus-Training der Hundeschule Ruhrpottschnauzen. Jetzt gab es eine Stunde zum Thema Würstelfährte, die ich mir natürlich nicht entgehen lassen wollte! Wann gibt es schon mal so viel Würstchen?
Die Felllose bereitete eine große Pulle Würstelwasser und die ganze Wohnung duftete schon sehr verheißungsvoll! 😀 Kleingeschnittene Würstel gab es natürlich auch in großer Zahl. Es wurde allerdings nicht erwähnt, dass das mein Abendessen sein würde… :-/

Allerdings war es ein bisschen usselig draußen und ich fand es im Bett viel bequemer…

Nachdem ich dann endlich überredet war, ging es los und wir trafen uns auf einer Wiese im Park.
Erster Programmpunkt:
Leinenfährte – eine Leine wird auf den Boden gelegt und rechts und links davon Leckerchen verteilt. Gut, dass die Felllose auch noch ein paar Würfel Käse eingepackt hatte, denn die Würstel sollten hier noch nicht zum Einsatz kommen. Ich bleibe also am Anfang der Leine und gucke, wie die Felllose den Käse verteilt. Allerdings brauche ich ein Stück, bis die Nase zum Boden geht und ich anfange den Käse zu futtern. Beim ersten Durchgang geht mir ziemlich viel durch, beim zweiten schon nicht mehr so viel. 😉 Das kann man auch gut in der Wohnung machen und Hindernisse einbauen – drinnen, wie draußen über Stock und Stein. Dass man die Leckerchen später dann spärlicher verteilen kann, habe ich jetzt mal überhört…
Zweiter Programmpunkt:
Würstelwasser-Fährte – endlich! Als erstes gibt es ein recht kurzes Stück Würstelwasser auf dem Weg in gerader Linie mit recht vielen Würsteln auf der Linie und am Ende ein ganzer Haufen zur Belohnung. Ich bin ja nicht blöd, seh den großen Haufen Würstel da am Ende liegen, was interessieren mich da die paar Stückchen auf dem Weg dahin. 😎 Also will ich durchstarten… Dumm, dass die Felllose da am Ende der Leine hängt. Sie zeigt mir den Anfang der Spur und das erste Würstel. Na gut! Dann nehme ich die auch noch mit. Nase Richtung Boden und alles aufgefuttert. Dann verlängert die Felllose die Spur und will tatsächlich nur am Ende den Würstchenhaufen auslegen. Ich seh den immer noch und da ich kein Würstel am Anfang finde, will ich wieder lospreschen. Sie legt dann noch spartanisch 3!!! Würstel auf die lange Strecke! Tabea, unsere Trainerin, grinst und meint, mir wäre das zu langweilig und ich würde gefordert werden wollen. Ej! Nicht verraten – ich nehm auch die leicht verdienten Würstel! Jedenfalls soll die Felllose einen Bogen legen mit sehr wenig Würsteln als Anreiz und das Ende so, dass ich es nicht sehen kann. Leider sieht man die Fährte beim Video nicht so wirklich, aber die Felllose findet, dass ich mich ganz gut schlage, dafür, dass ich meist eher gucke und selten die Nase gen Boden bewege.

Das hat viel Spaß gemacht und wir werden den Rest Würstelwasser sicher nicht umkommen lassen.

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