Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Mantrailen im Ruhrpark…

… oder: vom Winde verweht! Es fing harmlos an, aber dann wurde uns einiges abverlangt, denn es wurde richtig stürmisch! 💨
Wir habe uns im Ruhrpark getroffen – Heimspiel für uns, denn das ist quasi um die Ecke. Allerdings waren wir lange nicht mehr dort und die Felllose war überrascht, dass der Sportplatz inzwischen freies Feld war und tatsächlich eine neue Fahrspur für schweres Gerät am Deich entstanden war. Beim letzten Hochwasser der Ruhr, kamen die Rettungskräfte kaum bis zum maroden Deich, um dort Sand etc. abzuladen. Es mussten leider auch ziemlich viele Bäume dran glauben. Allerdings ist der Tümpel nicht mehr eingezäunt und man könnte sich auch dort mal erfrischen, muss allerdings aufpassen, denn dort liegt viel Totholz. Es standen noch einige Bauzäune herum, so dass wir nicht die eigentlich geplanten Strecken laufen konnten.
Als wir anfingen war es zwar ein bisschen windig, aber das brachte uns nicht wirklich aus dem Tritt. Mich sowieso nicht, denn ich war erst mal im Versteck. Bitte beachtet: ich kann mit Geschirr sitzen! Ich finde, das allein war schon eine Portion Thunfisch wert!🤭

Dann ging es auch für mich los und es wurde immer windiger, was besonders an den Weg-Kreuzungen volle Konzentration verlangte.
Hmmm!? Die Richtung irgendwie, aber den Weg ist das Opfer nicht gegangen???

Können wir hier nicht quer durch? Das Opfer sitzt da hinten irgendwo! – Ich sollte sogar Recht behalten!

Na gut – bleiben wir auf den Wegen!

Bevor ich fündig wurde, hat mich der Wind noch auf die falsche Fährte geführt und ich habe auf relativ freiem Feld am Deich eine Ehrenrunde gedreht.

Hauptsache es gab Thunfisch! Die Felllose ist extra noch von der Einflugschneise weggegangen beim Belohnen… Sie sagt, meine nicht vorhandenen Tischmanieren lenken womöglich sonst die anderen ab, wenn alles mit Thunfisch kontaminiert ist.🫣 Er ist einfach soooooo lecker!!! 🤪
Gib schon her!



Bei meinem 2. Trail war es dann richtig, richtig schwierig. Der Wind war jetzt echt heftig und es ging über freies Feld, dazu noch berab und bergauf…

Nachdem ich zwei Weggabelungen gut gemeistert hatte, stand ich an einem kleinen Abhang zur Wiese runter. Ging es wirklich da runter? Da musste ich erst ein bisschen in mich gehen, entschied mich aber für die Wiese und habe auch die richtige Richtung erwischt.

Da habe ich mich dann ein bisschen vertüddelt, aber schließlich doch noch den richtigen Riecher den Hügel rauf!

Danach war ich schon ziemlich platt, weil es einfach mega anstrengend war. Beim 3. Trail merkte man es mir an. Ich war wesentlich interessierter an anderen Gerüchen, es stockte öfter und mir hing die Zunge aus dem Hals…


Dann nahm ich den Abzweig zum Auto, war ja jetzt nicht falsch, denn schließlich waren wir von da gekommen, aber wenn man müde ist, kann man ja schon mal alte und frische Spur durcheinander bringen… 🙄
Also zurück marsch, marsch…

Auch das letzte Opfer wurde noch gefunden…
Wie jetzt – „sitz“!? Ich kann doch im Geschirr nicht sitzen… 🤣

Dann fiel ich zu Hause in den wohlverdienten Tiefschlaf, der allerdings durch klappernde Rolladen und pfeifenden Wind immer wieder unterbrochen wurde. Wenigstens sind wir nicht nass geworden. Das war heute echt schwierig, aber man wächst ja mit seinen Aufgaben! 😊

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