Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Mantrailen im Uhlenhorst

Es ist über Nacht Sommer geworden! Daher trailen wir heute im Wald – im Uhlenhorst. Da ist es noch angenehm und ein leichter Wind geht. Leider waren die Felllosen zu schusselig Fotos zu machen und so muss es mal meine Erinnerung tun! 🤯 Wegen der Wärme waren die Trails nicht sehr lang. Es geht in dem Waldstück ja auch noch bergauf, bergab.🤭 Erst mal hieß es warten, denn ich war als letzter an der Reihe. Bis dahin hatte ich mich schon so verausgabt, dass die Felllose dachte: das mag ja was werden…
Und so fing es auch an: sehr trödelig und langsam auf den ersten Metern. Aber dann ging die Nase hoch – noch höher als sonst schon, denn ich suche ja grundsätzlich nicht mit der Nase auf dem Boden, es sei denn, es sind wohlriechende Damen unterwegs – und ich wurde schneller. Außerdem wollte ich schon in den Wald abdriften und hab die Felllose neben dem Weg über Stock und Stein gezerrt.
Wie man auf dem Bildchen sehen kann, wollte ich da schon quer durch den Wald abkürzen, denn ich hatte den Geruch ja in der Nase. Aber die langweilige Felllose bestand auf der Spur und wollte sich nicht durch das Unterholz schlagen. 🫢 Jedenfalls war ich hochmotiviert und flott unterwegs, nahm die Abzweigungen ohne große Pobleme, wäre dann aber fast über das Ziel hinausgeschossen, da ich in der Ferne schon die anderen gesehen habe. Statt der Augen habe ich dann aber doch die Nase benutzt und nach einer Vollbremsung am Berg, rasant gewendet, um das gut versteckte Opfer im Wald neben dem Weg anzuzeigen! Da wir die letzten in der Runde waren, konnte ich meine Thunfischbelohnung an Ort und Stelle verputzen. War egal, ob was daneben ging! 😁
Trail 1

Nachdem ich mich in dem Modderpfuhl, der sogar eingezeichnet ist, kurz erfrischt hatte, waren wir die Opfer und ich hatte erst mal Pause. Da hatte ich aber gar keine Lust zu.
Der 2. Trail sah eigentlich nicht schwierig aus, denn es ging meist bergauf, geradeaus. Wieder habe ich recht trödelig begonnen. Ich musste ein Stück auf der Spur zurück und es zog mich immer nach links in den Wald, von wo das jetzige Opfer gekommen war, als wir Opfer waren. An der Kreuzung habe ich dann etwas länger gebraucht, aber eigentlich hatte ich nur gehofft, dass wir nicht den steilen Weg rauf mussten. 🫣 Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt und so war ich mir am Ende sicher, dass es da lang ging. Ich wurde schneller, dass die Felllose stöhnte „ausgerechnet am Berg“ und ließ mich auch nicht von einem grantelnden Hund am Wegesrand aus der Ruhe bringen. Ich wurde sogar noch schneller, aber mit dem Anker hintendran, kam ich nicht wirklich voran.
An der nächsten Kreuzung hatte ich dann meine eigenen Vorstellungen und die durfte ich auch ausleben. Bei der Wärme steigen die Geruchspartikel nach oben und der Wind trieb sie mir auch noch zu, sodass ich von der eigentlichen Spur abwich und die Felllose gnadenlos über diverses Geäst durch den Wald hinter mir her zerrte – natürlich in entsprechender Geschwindigkeit… 🤣 Von wegen lahme Schnecke bei dem Wetter! Meine Thunfischbelohnung nahm ich dann in gewohnter Manier abseits zu mir! 🙃
Trail 2

Beim 3. Trail war ich dann tatsächlich gemütlich unterwegs. Er überschnitt sich ein Stück mit dem ersten und führte zum Parkplatz zurück. Auf dem Parkplatz warteten unsere Mitstreiter und so hatte ich erst mal die im Visier, merkte aber recht schnell, dass sie nicht mein Ziel waren und orientierte mich um, zu unserer Blechbüchse, wo doch tatsächlich Menschen hinter standen. Ich pickte mir die richtige raus und schon gab es die letzte Thunfischbelohnung!
Trail 3

Jetzt war ich aber doch ziemlich müde! Nach der getanen Arbeit durfte ich das auch sein. Spaß hatte ich auf jeden Fall!
Karten: OpenStreetMap

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