Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

* Lindbergh-Plage – Sommer

Auch dieses Jahr führte uns der Sommerurlaub wieder in die Normandie an unsere Lieblingsküste im Cotentin, diesmal nach Lindbergh-Plage. Dort hatten wir noch nie ein Haus. Aber erst mal muss man hinkommen!!! 😎 Kurz bevor es losging hatte ich mir noch die schlimmste Magen-Darm-Geschichte meines Lebens eingefangen.🤢 Ich war echt platt und die Felllosen haben sich riesige Sorgen gemacht, dass sie mich sogar zur Tierklinik geschliffen haben – war schließlich Sonntag! Wann auch sonst sollte sowas ausbrechen. Zum Glück war ich dann recht schnell wieder auf dem Damm und wir konnten ungetrübt losfahren!
Die Fahrt war dann allerdings die anstrengendste, die wir je hatten – passt ja zum bisherigen Jahresverlauf, wo schon so viel Mist passiert ist! 🙄 Bis zur französischen Grenze lief alles super und wir kamen gut voran, was auch daran lag, dass die Felllose nicht an jedem Rastplatz anhalten wollte, um zu cachen! 😏 Hat auch Vorteile, immer die gleiche Strecke zu fahren! 😂 Kaum in Frankreich, sind wir dann von einem Stau in den nächsten geraten. Schließlich gipfelte es in einer Vollsperrung der kompletten Autobahn. Es kamen einem auch keine Autos mehr entgegen. Ein paar Jungs ein paar Autos vor uns, haben uns mit ihren Skateboard-Kunststückchen auf der Gegenspur erfreut, wo ich schon dachte, wir müssten direkt den nächsten Krankenwagen anfordern, denn sie hüpften auch auf der Trennung zwischen den Spuren herum, was noch nicht wirklich professionell aussah. Der Hund aus dem Nachbarauto ging an der Böschung Gassi und ich musste im Auto ausharren… Dass es ein schlimmer Unfall sein musste, haben wir ziemlich schnell gemerkt, denn es flog ein Hubschrauber weg. Nach einer Weile kamen 3 Krankenwagen und ein Notarztwagen auf der leeren Gegenspur, danach ein Löschzug. Dann kamen bald die ersten Autos auf der Spur und es dauerte noch mal eine Weile, bis wir uns dann in Bewegung setzen konnten. Eigentlich waren wir davon ausgegangen, dass der Unfall auf unserer Seite gewesen ist, aber er war auf der Gegenseite – ein Kastenwagen war auf einem Abschlepper und sah gar nicht so schlimm aus, aber der andere lag in der Böschung. Der muss sich ein paar Mal überschlagen haben, denn der war platt wie eine Flunder. Kein Wunder, dass Hubschrauber und Notarzt im Einsatz waren… Danach ging es immer mal wieder stockend weiter, aber das war immer noch besser, als in so einen Unfall verwickelt zu sein.
Trotz der ungeplanten längeren Pause, ließen wir es uns nicht nehmen, unsere obligatorische Runde in den Sümpfen unter der Pont de Normandie zu drehen!
Endlich raus aus der Blechbüchse!

Der Blick auf die Brücke aus der richtigen Richtung

Wow! Da ist noch Wasser in den Sumpflöchern – Wie!?? – Ich darf NICHT schwimmen? – So’n Mist! 😡

War wohl doch schon mal mehr Wasser drin…

Füße vertreten

Dann ging es noch mal kurz in die Blechbüchse. Wir kamen ziemlich geschlaucht bei unserem Hotel an, was diesmal sehr schön war. Gewohnt haben wir in einem der Nachbargebäude. Überall gab es versteckte Gartenecken mit Sitzgelegenheiten.

Blick aus dem Fenster

Schnell was gegessen und dann noch eine Runde am Kanal gedreht.
Auf dem Weg dorthin



Mondschein über der Pegasus-Bridge

Leider war nebenan am Campingplatz Programm, der in einem Feuerwerk gipfelte, was ich so gar nicht prickelig fand und das auch lautstark kundtat. 🎼
Am nächsten Morgen gab es auch noch mal eine kurze Runde am Kanal.

Nach einem opulenten, leckeren Frühstück, von dem die Felllosen mir natürlich wieder was mitgebracht haben, da ich ja so brav im Hotelzimmer warte, haben wir den Tag ein bisschen verklüngelt und einen Ausflug zum Flusstal der Vire gemacht, wo wir allerdings nicht an den Fluss kamen. 😎 Ich hätte dringend eine Abkühlung gebraucht, denn es war schon ziemlich warm, obwohl wir zeitig unterwegs waren.
Die Vire…

…mit den Roches de Ham.

Es gab markierte Wandermöglichkeiten in verschiedenen Längen. Wir hatten uns für die kürzeste entschieden, denn wir wollten ja noch weiter und … die Wärme!


Die Wege waren aber auch hier ganz schön anspruchsvoll!

Man sollte feste Schuhe oder Vierfußantrieb haben…



Pünktlich zur Öffnung saßen wir dann draußen bei der Creperie, die einen tollen Ausblick bietet.

Wo ist MEIN Crepes?

… und meine Decke? Ich soll mich doch wohl bitte nicht auf die fiesen Steinchen legen?

Der Parkplatz, wo wir quasi allein standen, als wir angekommen sind, war gut gefüllt, als wir uns auf den Weg zum Ferienhaus machten. Fehlte nur noch der obligatorische Großeinkauf. Wie gut, dass bei den Supermärkten inzwischen viele Parkplätze überdacht sind und da ein frischer Wind ging und die Felllosen sich beeilt haben, habe ich das Warten im Auto gut überstanden.
Wir waren gespannt auf das Ferienhaus. Natürlich waren wir letztes Jahr vorbeigefahren und hatten schon mal von außen einen Blick darauf geworfen.🤭 Die Lage ist ein Traum: am Rand von Lindbergh-Plage, grenzt es quasi an ein kleines Dünengebiet durch das man zum Strand laufen kann. Ich zog allerdings einen Gang durch die Sträßchen vor, denn da duftete es so herrlich nach den Mädels und so… 😍
Wir haben uns alle sofort „zu Hause“ gefühlt und ich bin mit meinem Spieli in der Schnauze eingeschlafen, obwohl die Felllosen noch hin und her wuselten, um alles auszupacken.

Abends haben wir noch den Weg zum Strand erkundet und sind erst mal in die falsche Richtung abgebogen. Beim Feld ging es nicht wirklich weiter und wenn man genau guckt, erkennt man Rehe 😯 – also die Felllosen! Mir sind die gar nicht aufgefallen. Mit denen hätten wir dort nicht gerechnet.

Natürlich war Ebbe und wir konnten dem ersten Sonnenuntergang beiwohnen.
Der Blick nach Port-Bail und dahinter bis zum Cap de Carteret – die Felllosen lieben den Ausblick, mich interessiert eher der Sand und das Meer – der Ausblick ist mir wurscht!

Auf dem langen Weg zum Meer 🫢

Da wird die Sonne es wohl nicht bis zum Wasser schaffen – aber trotzdem grandiose Farben!

Richtung Denneville ist es noch sonnig

Eeeeeeendlich am Ziel der langen Fahrt!


Hach 😍 – sagen die Felllosen…

LOS! – WIRF! schrei ich!


Ich probiere mich durch die einzelnen Schlafplätze und die Felllose ist zufrieden, dass sie diesmal die Decke nicht umsonst mitgeschleppt hat.

Im Kreise meiner noch ungestopften Lieben 🤭

Auch das war mit eigener Decke erlaubt!

Mein Lieblingsplatz auf der Terrasse

Der nächste Tag war tatsächlich einer der wenigen wolkigeren Tage. Es hat sogar 2x kurz genieselt. Da wir die letzten beiden Tage überwiegend in der Blechbüchse verbracht hatten, ging es heute einfach nur durch die Dünen zum Strand Richtung Denneville. Viel los war bei dem Wetter nicht!
Blick zurück nach Lindbergh

Ich bin der enorm wichtigen Aufgabe nachgegangen, meinen Flummi aus den Fluten zu retten!




Zum Sonnenuntergang abends sind wir zu spät gekommen.

Aber das Abendrot war auch nett – sagt die Felllose

Am nächsten Morgen schien die Sonne und es ging durch die Dünen zum Strand.
Nu‘ komm endlich!

Ich kann das Meer sehen!

Wir fahren zum Havre de Surville und halten bei der Landmarke. Es ist Ebbe und es geht durch die Wüste zum Wasser. Wieder begegnet uns niemand.
Der Blick Richtung Denneville…

… und Richtung Surville.

Da ist es doch noch, das Meer!

Der König der Berge! 😂

Hier waren sämtliche Felsen von Austern überzogen. Sie sind wohl bei schweren Stürmen aus ihren Netzen „entkommen“ und haben sich angesiedelt. Leider zeugen die vielen Schneckenhäuser und Muschelschalen am Spülsaum davon, dass sie alles andere dort verdrängen.
Ob man da hinten schwimmen kann?

Nee! Überall Boden unter den Füßen

Da läuft auch der letzte Rest Wasser noch aus dem Havre

Ich versuche es mit einer Panade, aber da ist noch Luft nach oben!

Am Ferienhaus hat die Felllose ein Plätzchen für ihre Hängematte gefunden, wobei sie sich bei Wind im Schatten tatsächlich manchmal eine Decke holt! 😎 Die spinnt… 🤭

Der Garten… – bei uns überleben die Yuccas nicht mal IN der Wohnung.

Mein steinerner Kumpel und ich – war klar, dass die Felllose mich da wieder nötigt! – Hauptsache die Bezahlung stimmt!🤭

Am nächsten Tag steht Einkaufen auf dem Plan und so fahren wir vorher zum Strand von Hatainville, wenn wir schon mal in der Blechbüchse sitzen. Es müssen Vorbereitungen für den Grillmarathon getroffen werden, denn der Oppa grillt doch so gern! 🤣
Ebbe – wie könnte es auch anders sein…

Wir erreichen das Meer dann doch noch irgendwann und diesmal will der Leuchtturm aus den Fluten gerettet werden.

Abwarten, wie die Welle bricht…

… Oh! Extra eine Lücke für mich!

Drübergehüpft, aber das Smartphone war zu lahm!

Da kommt schon die nächste!

Erwischt!

Cap Carteret

Unerschrocken und unermüdlich…

Das Timing muss stimmen! 😎


Dann klappt das auch

Jetzt aber flott, sonst gibt es doch noch was auf die Mütze! 🫢

Die Dünen von Hatainville

Man kann die Wellen auch anschneiden…

Jetzt wird allerdings das Hüpfen mühsam…

…ich gehe in Pflügmodus!

Wer ist schneller? Die Welle oder ich?

Gerade so eben noch vor der Welle erwischt!



Kommt ein Leuchtturm geflogen

Gelandet!

Äh!??? Wo isser?


Hab ihn!

Den Sonnenuntergang verpassen wir wieder.

Dafür zeigt sich der Vollmond über den Dünen Richtung Denneville.

Da wir Omma und Oppa in Carentan vom Bahnhof abholen, gibt es nur eine Strandrunde vor der Haustüre. Abends geht es dann noch mal zum Sonnenuntergang – diesmal pünktlich. Dafür, dass die Felllose eigentlich keine Sonnenuntergänge mehr knipsen wollte, hat sie aber ganz schön viele davon erwischt! 🤭




Am Tag drauf nutzen wir das bedeckte Wetter zu einer Runde durch die Dünen Richtung Havre von Port-Bail und über den Strand zurück.


Die Felllosen hängen die ganze Zeit am Strand mit der Nase auf dem Boden, um nach Schalen zu suchen… – langweilig!

Vor erneutem Einkaufen geht es in die Wüste von Hatainville! 😂

Während ein Teil der Felllosen in Barneville auf dem Markt auf Jagd nach Grillgut geht, wache ich über die Haustüre, um die Einkäufe einer Qualitätskontrolle zu unterziehen, sobald sie eintreffen. Ordnung muss sein, auch im Urlaub! Allerdings scheint der Grillabend heute unter dem Motto „Meer“ 🦪🐟 zu stehen – nicht so mein Ding, mal abgesehen von den Sardinen… 🤭

Wir lassen uns vom Wind am Strand von Glatigny Richtung Bretteville pusten und kämpfen uns gegen den Wind durch die Dünen zum Parkplatz zurück.


Vom Meer bis zum Aufgang hatte der Wind mich schon wieder getrocknet: die Panade ließ zu wünschen übrig!


Danach gab es mal wieder Törtchen für die Fellosen – nur ich musste darben… ☹️

Immerhin gab es den Karton abends mit meinem Knabbernachtisch versteckt!😍

Morgens ist die Felllose dann mit mir mal ein Stück durch die Dünen Richtung Denneville gelaufen und dann Richtung Strand.






Nachmittags geht es hinter Port-Bail an den Strand und durch die Dünen zurück.

Dabei kommen wir auch an dem verbrannten Stück Dünenlandschaft vorbei.



Skuril – mittendrin intakte Bäume

Während rundum alles verdorrt, wird es hier schon wieder grün.


Das war dieses Jahr schon recht frustrierend, wie trocken alles war – nicht, dass es für uns Urlauber einfach nicht schön aussah, da hängt ja auch ein Rattenschwanz dran, was die Leute vor Ort trifft – und uns dann auch… 😕
Nachtisch für die Felllosen

Ein weiterer, schöner Sonnenuntergang – die Farben sind einfach unschlagbar





Wir parken in Surville-Plage hinten am Havre und folgen dem ablaufenden Wasser. Die Felllose nimmt ein unfreiwilliges Bad 😂 – aber bei dem Wetter trocknet sie auch schnell wieder!





Hätte sie sich gewälzt, wäre sie noch schneller trocken gewesen!
Guck mal: so!!!

Wir nehmen auch etwas Queller für den Kartoffelsalat mit – sehr lecker – sagen die Felllosen

Der Hauptaufgang wird umgangen und wir kommen wieder bei der Blechkiste aus.

Wir gehen zur Seite, als Gegenverkehr kommt und warten brav, bis der vorbei ist.

Morgenrunde durch die Dünen.
Über dem Bäumchen in der Mitte wohnen wir – meint die Felllose


Die Flut lässt den Strand zusammenschrumpfen und in Denneville knubbeln sich die Leute. Also drehen wir einfach wieder um. Ich habe die Qualle ein paar mal aus den Fluten gerettet und bin zufrieden.

Der Abendspaziergang fällt dafür etwas üppiger aus, aber ich habe ja auch mit den Kontrollgängen auf dem Grundstück eigentlich genug zu tun.
Schon wieder so ein langweiliger Sonnenuntergang





Nachdem wir Omma und Oppa in Carentan in den Zug nach Hause gesetzt haben, müssen wir tatsächlich zum Auto sprinten, denn es fallen genau 9!!! Regentropfen… 😎 Die Felllosen haben überlegt, wo sie mal hinfahren könnten, aber so wirklich motiviert zu großen Ausflügen sind sie nicht. Die Felllose guckt mal, wo sich ein Cache versteckt und findet so eine kleine Kirche in den Sümpfen: Chapelle Sainte-Anne – „Die Kapelle Sainte Anne, auch bekannt als ‚la mouillée‘ (die Nasse), liegt in den Sümpfen des Cotentin und war Gegenstand einer großen Pilgerfahrt, bei der um Regen gebetet wurde, um die Ernte vor der Dürre zu retten. Noch heute versammelt man sich jedes Jahr am letzten Samstag im Juli zu einem großen Fest zu ihren Ehren.“
Provence-Alpes-Côte d’Azur Tourisme
Das Fest haben wir zwar verpasst, aber um Regen zu bitten, kann nicht schaden!





Ich warte derweil auf der verdorrten Wiese



Wir sind dann einfach einen Weg lang gelaufen, der am „Tourbière de Sèves“, dem Moor von Seves, längs führte. Hier wird wohl noch bis zum Ende des Jahres Torf gestochen.


Neben dem Weg wurde es dann auch sofort ziemlich sumpfig!

Die versteckte Kapelle

Der Sumpf – selbst wenn man bis dorthin gekommen wären, hätte Schwimmverbot geherscht, sagt die Felllose!

Aber eine Moorpackung soll ja gut für die Haut sein!

Da ging es dann nicht mehr weiter und wir sind wieder umgedreht.

Selbst mit Tele kamen wir nicht näher ran.



Auf dem Weg nach Hause kamen wir dann noch zufällig am Donjon du Plessis-Lastelle vorbei. Natürlich mussten die Felllosen noch mal anhalten!







Da geht’s rauf! Ich warte lieber unten!

Der Blick über den Sumpf, wo wir vorher waren


Die Kirche sieht mal so ganz anders aus, als hier üblich…

Es geht wieder einkaufen und damit an unseren Lieblingsstrand – Hatainville. Ich bin mit der Rettung vom Flummi beschäftigt.


Den Strand haben wir wieder fast so gut wie für uns, sobald wir uns von den Aufgängen entfernen.


Im Wasser ist dann auch nix los, mal abgesehen von den Wellen!



Oh – Ohhhh…

Timing ist alles

Klappt nicht immer… 😎

Suchbild

Nicht, dass mich das von der nächsten Rettung abhalten könnte!


Am nächsten Tag geht die Felllose vormittags in den Dünen von Lindbergh geocachen.

Sanddorn – igitt 🤭

Der Blick über den Havre von Port-Bail und am Horizont kann man so gerade eben noch Jersey erkennen.


Kaum zu glauben, dass der bei Flut komplett vollläuft.

Nachmittags geht es wieder zum Havre von Surville.
Erst mal Wälzen – da bleibt nix kleben

Viele Vögel sind hier unterwegs




Die Wellen sind zwar nur mini, aber man muss sie trotzdem im Blick haben

Sonst spritzt es ganz schön!



Verrechnet





Wälzen mit „Parfum de la mer“…

…und ohne


Zeig die Zähne 🤣

Wasserhüpfen mache ich noch lieber als schwimmen



Bei Ebbe laufen wir im Havre von Port-Bail eine Runde. Da sackt man zuweilen ganz schön ein und das ist anstrengend! 😏
Man muss das Wasser nehmen, wie es kommt!

Pause


Port-Bail


Mal gucken, ob das wenige Wasser als Grundlage für eine Panade reicht!




Na, welches Halsband trage ich heute? 😂



Die Hafeneinfahrt



Weiter geht es

Schwupp! Alles wieder ab!

Immer wieder schön!

Die Felllose sollte mal eine Serie machen über den Zerfall der Boote über die Jahre!



Nicht, dass es umkippt!

Spinnennetz

Können wir jetzt gehen?




Von dem anderen ist fast gar nichts mehr übrig









Neben dem wunderbaren Sternenhimmel, da es in Lindbergh-Plage nur ein paar Laternen gab, und den Perseiden, gab es auch noch eine Sonnenfinsternis. Natürlich hatten die Felllosen keine Brillen und im Bar/Tabac haben sie nur gelacht. Beim Optiker war das Schild dick durchgestrichen… – was nun?
Wozu gibt es die FB-Seite von ChienNormandie! Dort an eine Anfrage drangehangen und dann losgedüst, um bei Barbara noch schnell zwei Brillen zu erstehen. Das Navi hatte nicht seinen besten Tag und so kam die Felllose noch an diesem schönen Törchen vorbei.

Nachmittags war wieder Ebbe und es ging durch die Wüste zum Meer… Wir scheinen so ziemlich die einzigen zu sein, die den Weg nicht scheuen.



Da ist es dann doch noch aufgetaucht. Die Abkühlung war aber auch von Nöten, denn es war ziemlich warm.






Wow, hier kann man schwimmen!


Der verfrühte Abendspaziergang führte dann zur Sonnenfinsternis Richtung Strand. Wir waren natürlich nicht allein mit der Idee und dazu war auch noch Hochflut, sodass es ziemlich eng war. 😂 Die Felllose ist gar nicht auf die Idee gekommen, dir Brille vor die Linse vom Handy zu halten, sodass die Bilder so aussehen, als würde die Sonne scheinen. Ich versteh sowieso nicht, was die Felllosen da für ein Brimborium drum machen, wobei mir so ein Picknick am Strand auch gefallen hätte.
Merkwürdiges Licht


Wirf lieber mal!


Am nächsten Tag gingen die Highlights weiter – grande marée, also Springflut und Sonnenuntergang fallen zusammen. Wir fahren zum Abendspaziergang nach Port-Bail.
Die Spinne dürfte knapp überlebt haben


Immer wieder ein Schauspiel, wie der Havre überflutet wird und beeindruckend mit was für einer Strömung sich das an den Brückenpfeilern bricht!







Obwaohl es schon spät ist und ich wahrscheinlich heute nicht mehr trocken werde 😎, durfte ich noch mal schwimmen, weil ich so brav gewartet und mein Spieli nicht von der Brücke ins Wasser habe fallen lassen…
Da sind wir die Tage durchgelaufen und ich habe mich so schön paniert!




Da habe ich gesessen



Morgenspaziergang im Dunst

Seenebel – Jersey verschluckt

Den Sonnenuntergang am letzten Abend verpassen wir wieder, aber die Farbspiele sind auch schön.





Am nächsten Morgen dürfen wir uns Zeit lassen beim Packen der Reste. Zum letzten Strandspaziergang hier vor Ort landen wir dann bei Flut wieder am Havre de Surville. Es ist echt Betrieb. 🤭



Noch einmal rennen und dann geht es in die Blechbüchse.

Die Fahrt geht ziemlich zügig voran und wir machen noch einen Schlenker vor der Brücke zu einem Leuchtturm – mitten im Grünen. Der Leuchtturm von Fatouville hatte auch schon bessere Zeiten gesehen und wahrscheinlich hat man nur einen tollen Ausblick, wenn man die Stufen erklimmt. Allerdings ist er in Privatbesitz.

Aber man konnte sich dort nett ein bisschen die Füße vertreten.

Auf dem Weg zurück zur Autobahn die Pont de Normandie mal aus einer anderen Perspektive.

Zügig geht es weiter nach Calais, wo wir – wie immer auf der Rückfahrt – übernachten.
Einen Sonnenuntergang gibt es allerdings diesmal nicht für uns und England lässt sich allerhöchstens erahnen. 🤭

Wälzen mit Hamilton-Effekt. 😆

Wir laufen mal durch die Dünen zurück

Calais hell erleuchtet

Der Morgenspaziergang treffen wir auf den Wanderweg GR145. Der war uns bisher noch nie aufgefallen.

Nach dem Frühstück gibt es einen letzten Strandspaziergang, bevor es endgültig nach Hause geht. Auch hier: Wüste! 😎



In Antwerpen stehen wir wie immer im Stau, aber sonst können wir uns nicht beschweren. Trotz der Wärme drehen wir noch eine kurze Pipirunde in der Venloer Heide. Auch hier hat die Trockenheit Spuren hinterlassen und sie blüht kaum. 😕


Den letzten Sand aus dem Fell wälzen



Es ist warm…



Zu Hause wartet noch der Pflaumenkuchen mit Sahne (für mich 😉) auf uns und dann hat uns alle der Alltag ganz schnell wieder. Schön war’s!!!