Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Mantrailen am Kaiserberg

Diesmal haben wir es wieder nicht weit zum Mantrailen bei Souldogs Duisburg, denn wir treffen uns am Kaiserberg. Allerdings gestaltet sich die Parkplatzsuche ein bisschen schwierig, weil der Kaiserberg direkt neben dem Duisburger Zoo liegt und kostenlose Parkplätze da sehr begehrt sind. Da wir aber relativ früh dran sind, klappt das noch und so können wir loslegen. Unsere Gruppe ist heute nur zu dritt, aber das finde ich gar nicht schlimm, denn dann muss man nicht so lange warten. 😎
Wir sind als erstes die Opfer und gehen ins Versteck. Da haben es meine Mitstreiter aber gar nicht leicht, denn es geht erst mal bei der Ampel über eine vierspurige Straße, wo in der Mitte auch noch die Straßenbahn fährt und direkt die Zoo-Haltestelle ist. Das dauert vielleicht, bis die Ampel auf „grün“ springt. Danach laufen wir neben dem Zoogelände. Da wohnt jemand, der ganz schön nach Raubtier gerochen hat. Den hatte ich auch im Versteck noch in der Nase und selbst die geruchsblinde Felllose hat ihn gerochen. Dann fing auch noch ein montstermäßig, großer – der muss mindestens dinosauriergröße gehabt haben von der Lautstärke her – Vogel an zu kreischen – ich hab es ja nicht so mit den Gefiederten…😳 Jedenfalls wurden wir gerettet, bevor er gefährlich wurde und ich war dann direkt als erster dran beim nächsten Trail.
Wie gewohnt fing ich ziemlich lahm an, aber das steigerte sich ziemlich schnell. Den ersten Abzweig nahm ich ohne zu zögern und dann ging es über Stock und Stein.

Nicht trödeln, da hinten…

Wieder fragte sich die Felllose, warum ich ausgerechnet bergauf immer rennen muss!? 😏 Mach‘ ich nur, um sie zu ärgern – und weil ich’s kann! 😂

An der Friedhofsmauer musste ich erst mal eruieren, in welche Richtung es weiter geht. Der Wind hat es mir nicht so einfach gemacht, aber schließlich entschied ich mich für die andere Richtung!

Ich hab’s eilig, wartet doch der Thunfisch am Ende!

Hier wollte ich dann durch die Büsche, aber die Felllose war da nicht so für zu begeistern und zwang mich außenrum!

Da saß das Opfer tatsächlich hinter dem Busch und ich bekam meinen ersten wiiiiinzigen Happen Thunfisch – was für den hohlen Zahn! 🙄
Während der Pause erkundeten wir die nähere Umgebung. Auf den Ehrenfriedhof dürfen wir ja nicht mit und so gibt es nur ein Foto von draußen. Ich fand es da aber auch interessant!

Auch der 2. Trail begann trödelig und ging erst mal bergrunter…

Wir bogen ab zu mehreren Teichen, wo ich aber keine Zeit hatte, ein Bad zu nehmen.



Ehrlich gesagt, sahen die auch nicht sehr einladend aus und die Felllose war froh, dass ich keinen Ausflug unternehmen wollte. Ich konzentrierte mich darauf, den richtigen, recht versteckten Weg zu finden und wäre auch hier gern wieder durch die Büsche gegangen. Aber die Devise hieß: Wir finden einen Weg, mit dem wir beide glücklich werden. Also ging es doch über die Treppen, wobei ich nicht weiß, ob die Felllose damit glücklicher war, 4 Stufen auf einmal zu nehmen, da ich dann doch wieder Tempo zugelegt hatte. 😁

Am Ende war das Opfer dann schnell gefunden und es gab den 2. Happen Thunfisch!
Zacki! Zacki! – Sag ich jetzt auch mal! Her mit der Dose!

Da ich der letzte war, konnte der Thunfisch auch wieder in alle Richtungen fliegen! 🤣

Dann opferte sich die Trainerin Tabea selbst. Die Wartezeit überbrückten wir mit einem Ausflug zu den Teichen. Aber die Felllose nahm mir sogar das Spieli ab, damit es nicht „aus Versehen“ in die moddrigen Teiche fiel! Als ob ich jemals solche Gedanken hätte! Das passiert einfach… – einmal nicht aufgepasst und – schwups – schon schwimmt es! 🤭
Och! Nu‘ wirf doch mal! Ich könnte eine Abkühlung gebrauchen!

Im Leben nicht! Das Spieli bleibt in der Tasche!
Mannooooo…

Da Tabea im Versteck hockte, sind die Fotos zum letzten Trail sparsam. Ich war eigentlich schon ziemlich durch, aber habe mich trotzdem wirklich klasse geschlagen und mich noch mal richtig konzentriert! Es ging um Kurven, den Abzweig zu einer Treppe hatte ich auch schnell gefunden und so standen wir auf dem Bürgersteig an der anfangs erwähnten großen Straße. Was nun? Es roch an der Ampel so, als ob man da rüber musste. – Aber es trieben auch noch Geruchspartikel aus Richtung nächster Ampel, wo wir auf dem Hinweg rüber gegangen sind, zu uns herüber. Zu allem Überfluss hatte die Ampel auch noch rot, sodass ich mich nicht schnell entscheiden konnte, sondern noch warten musste, während der Geruch mich aus unterschiedlichen Richtungen bombadiert hat. Als ich dann die Möglichkeit hatte, habe ich den Übergang über die Straße gewählt und mich auf der anderen Seite für einen Trampelpfad entgegen der vorherigen Laufrichtung entschieden, den die Felllose nicht mal sofort gesehen hat.
Ich glaube, hier kann man sehen, dass ich wirklich Freude an meiner Arbeit habe!
Ich seh Dich!!!


Nach der 3. Portion Thunfisch, ging es dann zum Auto. Jetzt war ich wirklich müde und habe erst mal Siesta gehalten!
Fotos: Tabea Furche
PS: Ich habe der Felllosen dann mal Bescheid gesagt, dass sie das nächste Mal vielleicht nicht so eine Leuchtjacke anziehen soll. Da braucht es keinen Hund, um sie zu finden! 😂

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