Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

Mantrailen an der 6-Seen-Platte

Die Felllose hinkt diesmal ein bisschen hinterher.
Wir waren wieder unterwegs, diesmal war die 6-Seen-Platte unser Ziel. Die Sonne schien, es war aber noch nicht so warm und es war sehr windig. Es gab sogar ein bisschen Wellengang an der Platte. 🤭 Ich hatte mich schon gefreut, dass wir schwimmen gehen, aber dann kam die Felllose mit dem Geschirr und ich wusste, dass es dann eher irgendwas mit Hundeschule zu tun hat. Ich bade sonst nie mit Badeanzug! 😂
Wir gingen als erstes ins Versteck. Es ging über die gelbe Fußgängerbrücke und dann in einem Bogen über die Wege, sodass wir darunter zum Stehen kamen.
Mist – erwischt! Sitzen im Geschirr geht doch, wenn Hund sich unbeobachtet fühlt. 😎 Im Hintergrund die Kräne von der Großbaustelle vom neuen Quartier. Nachdem jetzt eine ganze Zeit Stillstand war, wächst nun die Bebauung…

Geht es jetzt mal los? Mir ist fad!

Zum Glück war unsere Gruppe heute nur zu Dritt und so war ich auch recht schnell an der Reihe. Ich habe ja öfter mal Startschwierigkeiten, aber heute fiel es mir besonders schwer, waren doch die ganzen Buchten, wo wir nur selten zum Schwimmen kommen, da sie belegt sind, alle frei – so eine Gelegenheit kann man sich doch nicht entgehen lassen. Aber nachdem ich in der Pause schon zu Wasser gelassen wurde, sollte ich da tatsächlich einfach so vorbeitrailen. 😳
Nachdem ich dann endlich in den Tritt gekommen war, hieß es gleich schon wieder „Pause!“. Neben uns hatte ein Gruppe Radler gehalten und fragte nach dem Weg. Wir waren schon fast dran vorbei und da schepperte es gewaltig: die fragende Radlerin war einfach umgekippt und Tabea vor die Füße gefallen. Zum Glück ist nicht viel passiert und wir konnten zügig weiter.
So! Jetzt bin ich im Fluss – also nicht wirklich… 🤭


Der Wind war echt heftig und ließ mich erst mal in die falsche Richtung in den Wald abdriften. Bei dem trockenen Boden war es auch noch mal schwieriger Geruchsspuren zu finden. In meiner trampeltier-anmutenden Art brach ich dann wieder aus dem Wald, nicht ohne noch Stöckchen im Geschirr hinter mir her zu schleifen und fand mein Opfer dann auf der anderen Seite.
Dann war nur kurz Pause und dann ging es schon wieder weiter. Wir mussten erst mal ein Stück auf der gleichen Spur zurück, bevor es auf der frischen Spur weiter ging.

Ganz schön viele Wege zur Auswahl – Radler, Menschen und Hunde inclusive.


Die Belohnung war natürlich dann fällig! Jetzt mach schon!

Beim 3. Trail zog dann Tabea als Opfer los. Sie versteckte sich neben unserer Stamm-Badebucht und die fand ich viel interessanter!
Ach ja, ich soll ja trailen…

Schnell die Belohnung abstauben, aber dann will ich endlich schwimmen!

Fotos: Tabea Furche

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..