Wieder hat es etwas gedauert, bis die Felllose zu Potte kam, aber ich war ziemlich unpässlich und es sieht so aus, als würde sie schon die Plörren für den Urlaub zusammensuchen…
Irgendwie haben wir Glück mit dem Wetter, wenn wir Mantrailen gehen. Es war trocken, aber nicht so heiß wie die letzten Tage. Zu Hause wurde mein Thunfisch unter meiner Aufsicht wie immer auf drei Dosen verteilt, aber dann fing die Felllose an Apfel und Gurke zu schneiden. Ich dachte, sie macht sich einen Snack für das Frühstück, aber sie lutschte darauf rum und spuckte das angesabberte Zeugs in Behälter, die wir für die Geruchsträger verwenden – was sollte das denn? 🤔 Ich mein, ich kann das ja verstehen, ich mag das auch nicht besonders…🤭

Schon die Fahrt zum Treffpunkt war abenteuerlich, sind wir doch noch knapp am Brand im Recyclinghof in Hochfeld vorbeigekommen. Ein bisschen Qualm haben wir abbekommen und der roch ziemlich eklig!
Wir gingen wieder als erste ins Versteck. Meine Mitstreiter*innen ließen sich von der merkwürdigen Auswahl der Geruchsträger nicht aus dem Konzept bringen und wollten sie auch nicht verköstigen. Schnell waren wir gefunden und dann auch an der Reihe. Mich tangierte die Gemüseauswahl auch nicht wirklich und ich machte mich auf den Weg. Da es überall so gut nach Mädels roch, kam ich nicht wirklich schnell voran. Mann muss Prioritäten setzen! 😍

Die Gießkanne am Wegesrand brachte mich auch kurz aus dem Konzept. 🫢


Schneller wurde ich dann ausgerechnet an den Treppen, da wir unserem Opfer näher kamen. Da musste die Felllose ein paar Stufen auf einmal nehmen, um mitzukommen. Sie sah ja nicht, was oberhalb der Treppen war und konnte mich nicht einfach los lassen.

Die Thunfisch-Belohnung gab es dann etwas abseits, damit wir die anderen, die nach uns kamen, nicht aus dem Konzept bringen. Ich habe ja immer noch nicht gelernt, die Dosen gesittet zu leeren…

Beim nächsten Trail habe ich dann erst mal sparsam geguckt: da ist eine Möhre in der Dose! Ist das Wegzehrung? Soll ich die fressen?
Es ging erst mal wieder Treppen runter und dann standen wir direkt auf einer Kreuzung, die ich abchecken musste. Mich zog es erst nach links, aber dann entschied ich mich doch für geradeaus. Dann kamen wir zu einem kleinen Teich, der eingezäunt war und dem ich keine Beachtung schenkte.

Weiter geht’s!

Da geht’s lang!

Gefunden! – Und jetzt her mit dem Thunfisch!

Zu unserem letzten Trail gab es wieder Gürkchen. Da ging ich erst ziemlich abgelenkt zu Werke, denn es roch wirklich überall so guuuut nach der holden Weiblichkeit. Aber ich kann ja zweigleisig!

Am Ende wurde es noch mal spannend: nehme ich den Weg, den das Opfer wirklich gelaufen ist oder folge ich den Verwehungen, da ich ja sowieso gern mit der Nase oben und auf Sicht suche. Zu aller Verwunderung lief ich spurtreu!

Ach nee, der ist es nicht! Das war der mit der Möhre! Ich muss da rüber – Richtung Gurke!

Fotos: Tabea Furche





Hinterlasse einen Kommentar