Yoshua entdeckt seine Welt

Gib jedem Tag die Chance, der schönste Deines Lebens zu werden.

Mark Twain

* Mantrailen Zeche Friedrich Heinrich

Wir waren wieder mit unserer Hundeschule Souldogs Duisburg zum Mantrailen an besonderen Orten: diesmal bei der Zeche Friedrich Heinrich. Von der hatte die Felllose tatsächlich noch nie gehört, obwohl wir schon öfter auf der Halde Norddeutschland rumgelaufen sind und die quasi nebenan liegt. So waren wir auf das Gelände dort gespannt.
Wir warteten erst einmal neben einem Skater-Gelände, wo schon ganz schön was los war! Zum Glück habe ich mit viel Gewusel und Bewegung ja keine Probleme.
Kann ich nicht doch das Geschirr noch mal ausziehen, während wir warten?

Wir waren als letzten beim ersten Trail dran. Leider stellte sich heraus, dass das Gelände, durch das es gehen sollte, wegen Bauarbeiten abgesperrt war und so musste Tabea, unsere Trainerin, die Wegstrecke improvisieren.
Es war sehr windig und es gab viel freie Fläche. Dadurch waren die Trails schwieriger, als sie eigentlich aussahen. Ich hatte beim ersten Glück, dass sich erst mal ein bisschen was im Zaun gefangen hat, wenn es da nicht sowieso schon gut roch!
Wir könnten auch direkt über die Wiese gehen…

…aber die Felllose wollte lieber den Weg weiter! Die hat ja keine Ahnung, wie man resourceschonend arbeitet! 😎 Vielleicht wollte sie auch einfach nicht nach 30 Sekunden am Ziel sein! 🤣
Siehste! Hab ich eben doch schon „gesagt“, dass es in DIE Richtung geht! Den Umweg hätten wir uns sparen können!


Pfahl? Welcher Pfahl…

Ab ins Gebüsch!

Dann ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt, damit wir uns in die andere Richtung bei der Suche orientieren konnten.
Erstmal ging es an einem eingezäunten Arreal mit Tiergehege und Gastronomie vorbei. Da roch es herrlich nach Ziege und an der Ecke kam auch noch ein Hund aus der anderen Richtung…
Yoshi, bist Du sicher, dass wir da lang müssen?

Nee, wir müssen Richtung Spielplatz! Der war gut besucht, aber das lenkte mich gar nicht ab!

Viel freies Gelände und dann eine Kreuzung… – oh, ohhhh… 😳

Da hab ich mich vertüdelt, aber ist ja eine nette Aussicht!

Hier sind wir falsch! Ich dreh wieder um! Geh mal aus dem Weg!

Dann ging es noch einen Hügel rauf, wo der Wind und ganz schön um die Ohren pfiff. Wenigstens flog der Belohnungsthunfisch nicht weg! 😂 Den hatte ich mir auch redlich verdient.
Wir warten auf den dritten Trail und die Felllose vertreibt sich die Zeit mit knipsen…

…wobei wir eigentlich zügig wieder dran waren. Über eine Treppe ging es den Hügel wieder runter und unten wartete dieser komische Geselle.
Hey! Wer bist Du denn? Ich hab jetzt keine Zeit…

Leider musste ich ja weiter und konnte ihn nicht wirklich kennenlernen. Dewegen ist die Felllose mit mir nach dem Training noch mal dorthin gelaufen und es gab ein paar Kekse extra! 😀

Der hat Käsefüße!

Da geht’s lang – also zumindest die Richtung…


Obwohl es der dritte Trail war und alles ziemlich anstrengend, war ich noch hoch motiviert.

Bei dem roten Gebäude angekommen,…

…hatte ich einige Schwierigkeiten, denn der Geruch war ziemlich verwirbelt und es kam gerade auch noch eine recht große Gruppe Felllose aus dem Gebäude, wo mein Opfer ebenfalls am Eingang stand. Doof, wenn man gern mal die Augen statt der Nase benutzt… Die Gruppe sorgte jedenfalls für zusätzliches „Geruchschaos“. Da musste ich erst mal alle Ecken abchecken, wo sich die Felllosen gern mal verstecken.


Schließlich wurde ich doch noch fündig!

Nachdem wir das Opfer waren, ging es zurück zum Parkplatz. Da wir sowieso noch eine Mülltonne für meinen Pupsbeutel suchen mussten, sind wir noch ein paar Meter durch das Gelände gelaufen.





Danach war ich dann aber ziemlich platt! 🤭
Fotos: Tabea Furche und unsere eigenen